fotophonie 019 - Blutmond

Veröffentlicht am 24. September 2015

In Folge 019 sprechen wir über das Firmware-Update von Olympus, über AF-fähige Adadapter, Filterhalter für das M.ZUIKO 7-14mm und darüber wie man den Blutmond fotografieren kann. fotophonie ist der kompakte, wöchentliche Foto-Podcast, in dem Fra nk und Dieter sich ein Thema konzentriert vornehmen und Dir konkret erzählen worauf es dabei ankommt.

Shownotes (Links, Bilder und Anmerkungen) zu „Blutmond“

fotophonie__019 – Blutmond

Simuliertes Fokus-Peaking mit der OM-D E-M5

Neue Filterhalter bzw. Adapter für das M.ZUIKO 7-14mm f2.8

Blutmond und Supermond beobachten und fotografieren

Blutmond = MONDFINSTERNIS (BEI VOLLMOND)

Supermond = Mond ist in seiner Umlaufbahn der Erde am nächsten und erscheint daher etwas größer als sonst

Beides zusammen findet am 27./28.09.2015 statt. Und dann für sehr lange Zeit nicht mehr.

ABLAUF EINER MONDFINSTERNIS (BEI VOLLMOND)

Der Mond erscheint voll.
Der Mond nimmt ab.
Ein Halbmond entsteht.
Aus dem Halbmond wird ein Neumond.
Der Mond verschwindet.
Der Mond verfärbt sich blutrot (daher die Bezeichnung „Blutmond“).
Das Ganze verläuft rückwärts.

Ablauf am 27./28.09.2015

02:10 Uhr, Halbschatten beginnt
03:06 Uhr, partielle Mondfinsternis beginnt
04:10 Uhr, Totalität beginnt (für Kiel & Seevetal auf 241°)
05:23 Uhr, Totalität endet
06:27 Uhr, partielle Mondfinsternis endet
06:00 Uhr, Morgendämmerung setzt ein
07:15 Uhr, Sonnenaufgang

Generelle TIPPS zum Fotografieren der Mondfinsternis

  • freier Himmel
  • warm Anziehen (evtl. Schlafsack/warme Decke mitnehmen)
  • Essen und warme Getränke mitnehmen
  • für Sitzgelegenheit sorgen
  • Montag frei nehmen (Totalität um 04:10 Uhr)
  • ca. 1000mm Brennweite (an KB: Mond nimmt halbe Höhe des Querformats ein, ab 2000mm = Formatfüllend)
  • Stativ + Fernauslöser

TIPPS zum Fotografieren der partiellen Mondfinsternis

  • AF solange der Mond noch hell genug ist, dann auf MF umschalten (nicht mehr zoomen ab jetzt!) (AF-Sensor muss nat. auch den Mond wirklich treffen)
  • Modus = M
    • ISO 100 (oder 200)
    • Blende 8
    • Belichtung über die Zeit regeln
  • Kernschatten am Rand des Mondes soll dunkel sein -> 1/10, 1/20 sek.
  • später ca. 2-3 Sekunden
  • je länger die Brennweite, desto kürzer sollten die Belichtungszeit sein, sonst wandert der Mond zu schnell durch den Bildausschnitt und wird unscharf
  • Zeiten hängen stark vom Wetter/Dunst ab
  • Extra-Tipp: Mit der Mehrfachbelichtung, im Abstand von ein paar Minuten, den Mond mehrfach in eine Aufnahme »einbauen« und einen Bogen ziehen lassen (besonders wenn man eher zu wenig Brennweite hat (< 100mm an KB)
    • Geht auch mit einer klassischen Langzeitbelichtung und manuellem Abdecken/Aufdecken des Objektivs: Alle 5 Minuten für 1 bis 2 Sekunden aufdecken.
      Achtung: Dann aber lieber nochmal abblenden auf Blende 11.

TIPPS zum Fotografieren des ”Blutmonds“ (bei Totalität)

  • Modus = M
  • ISO 400 (oder 800)
  • Belichtung über die Zeit regeln:
    • Blende 5.6 = ca. 1-4 Sek. (½ bis 2 Sek. bei ISO 800)
      Blende 8 = ca. 5 bis 10 Sek. (1 bis 4 Sek. bei ISO 800)
  • Extra-TIPP: Belichtungsreihen anfertigen mit ½ Sek. bis zu 20 Sek.

Weiterführende Links

Sternwarte Kronshagen

Praxistipps von CHIP

Mondfotografie von Martin Wagner

Firmware-Updates für Olympus OM-D E-M1 und E-M5 MK II

Zum Artikel über FW-Update

 

Mitwirkende:

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