fotophonie 133 - Foto-Ping-Pong 003

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Frank Fischer
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Dieter Bethke


Tipp: Kopien von Dateien, zB. für Backup/Archiv, immer mit einer Prüfsumme von den frischen, noch intakten Dateien überprüfen. Dazu kann man unter macOS zum Integrity Checker oder ähnlichen Programmen greifen. Für Windows-Systeme gibt es sicher ähnliche Prüf-Tools.

Tipp: Bei JEDEM Wetter einen Fotoausflug machen. Einfacher Regen oder ein bisschen Wind schaden einem nicht. Auf Lanzarote hat Frank mit seiner Fotogruppe dadurch zwar nasse Unterwäsche, aber auch super Fotos von Regenbogen bekommen. Seid aber bitte bei Gewittern und anderen bedrohlichen Situationen angemessen vorsichtig.

Wetter ist was Feines
Caldera Blanca mit Regenbogen

Das Gigapixel-Weltraumpanorama vom Dreiecksnebel könnt ihr bei www.spacetelescope.org herunterladen.

Mitwirkende:

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Frank Fischer
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Dieter Bethke

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6 Kommentare

  1. Integrity Checker: steiler Preis für ekn Tool, bei dem man direkt das Gefühl hat, es als kleines Shell-Script nachbauen zu können.
    Kopierfehler sollte die Backup-SW eigentlich verhindern. Moderne Dateisysteme enthalten mE auch eingebaute IC – ein NAS könnte das also auch mitbringen.
    Ich habe mich entschlossen, dass mir ein oaar gekippte Bits auf alten Raws egal sind.

  2. Hallo Dieter, hallo Frank,

    danke für Dieters Special zum Backup. Als Anregung wollte ich hier auch mal meine Backupstrategie kurz erläutern (ich arbeite auf einem Mac-Umfeld):

    Nach dem Fotografieren (Fuji Kamera mit gleichzeitigem Schreiben auf 2 SD-Karten) kopiere ich die Fotos von der SD-Karte auf mein MacBook Pro in einen temporären Ordner mit den Originalfotos. Hier wird ein Unterordner angelegt, passend zum Thema (z.B. „Mallorca Fotoreise“).
    Ein kleines Hilfsprogramam „Hazel“ läuft hier drüber und benennt die Datein automatisch (konfigurierbar) um (z.B. bei mir mit Aufnahmedatum und -uhrzeit und Ordnername (also „Mallorca Fotoreise“) und der Originaldateinummer.
    Diese Originaldateien kopiere ich dann einerseits auf mein RAID (2 verschiedene RAID im Einsatz) in einen Ordner „Originalfotos zum Archivieren“ (also letztlich die Negative), andererseits in einen Lightroom-Ordner (z.B. „In Bearbeitung“ oder ähnlich).
    Die Fotos in Lightroom bearbeite ich generell mit den Originalen auf dem RAID, habe aber die Vorschauen auf dem MacBook Pro und kann damit zumindest die allermeisten Bearbeitungsschritte auch mobil erledigen.

    Wenn ich unterwegs bin (im Urlaub zum Beispiel) und mein MacBook dabei habe, dann verfahre ich genauso beim Kopieren und Umbenennen, sichere aber auch auf einen kleine mobile Festpatte. Alle Bilder bleiben auf der SD-Karte, auf dem MacBook Pro und auf der externen Festplatte bis ich zu Hause bin und dort alles rübergeschaufelt habe.

    Nun zur Sicherungsstrategie:

    Die Originalfotos liegen ja zu Beginn (noch) auf der SD-Karte, auf dem RAID 1 für Lightroom und auf dem RAID 2 für die „Originalfotos zum Archivieren).
    Die Originalfotos werden periodisch auf 2 externe kleine Festplatten synchronisiert mit dem Tool Chronosync. Diese Festplatten liegen ansonsten im feuerfesten Tresor.
    Die Lightroom Bibliothek (also Katalog und Bilder) werden ähnlich periodisch auf eine kleine Festplatte synchronisiert, die auch ansonsten im Feuerfesten Tresor liegt.
    Mein MacBook Pro sichere ich durchgehend mit TimeMachine lokal, aber zusätzlich auch durchgehend mit BackBlaze in die Cloud.
    Fertig bearbeitete Bilder exportiere ich als TIFF aus Lightroom und sichere sie auf dem RAID in einem Ordner „Finale Bilder“ (also sozusagen die „Abzüge“. Dieser Ordner wird auch mit einer Festplatte aus dem Tresor synchronisiert.
    Wenn die Festplatten „Orginalfotos 1“ und „Finale Bilder“ am MacBook Pro dranhängen, wird auch hier automatisch die Sicherung mit Backblaze aktualisiert.

    Klingt vielleicht umständlich, ist aber sehr wenig Arbeit, wenn die Einrichtung einmal durchgeführt wurde. Als Ergebnis habe ich folgende Sicherungen meiner Bilder (mit 3-2-1 Backupstrategie):

    Lokal auf dem RAID 1 in Lightroom zur Bearbeitung, mit täglicher automatischer Synchronisierung auf das RAID 2 und periodisch eine aktualisierte Festplatte im feuerfesten Tresor, dann auch mit zusätzlicher Sicherung in die Cloud (3-2-1).
    Lokal MacBook Pro alles auf TimeMachine, mit zusätzlicher permanenter Sicherung in der Cloud (3-2-1).
    Lokal alle Originalfotos auf 2 Festplatten die im feuerfesten Tresor liegen, mit zusätzlicher permanenter Sicherung in der Cloud (3-2-1).

    Ich besitze also zu jedem Zeitpunkt mindestens 3 Kopien meiner Originalfotos, davon 1 in der Cloud.

    Ist vielleicht ein bisschen viel, aber für mich ist es ok. Was den Verlust von Dieters Originaldateien angeht (die also nicht mehr mit Timemachine gesichert waren), so würde mir das nicht passieren da die Originalfotos immer separat gesichert wurden.

    Beste Grüße und danke für das erfrischende Ping-Pong-Format

    Paul aus Luxemburg

    1. Moin Paul.

      Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung Deiner Backup-Strategie. Die externe Sicherung (egal ob wie bei Dir „in der Cloud“ oder mit einer externen Festplatte die man zu Freunden/Verwandten oder in s Büro stellt) ist dabei sehr vorbildlich und der letzte Rettungsanker im Fall der Fälle.

      Der Verlust meiner (zum Glück sehr wenigen) Originale aus 2016 war meiner bis dahin noch mangelhaften Disziplin geschuldet. Hätte ich das Archiv-Laufwerk öfter (und vor allem früher) mit dem Integrity Checker überprüft, wäre mir der Datengau auch früher aufgefallen und wäre damit aus dem dann ja noch aktuellen Time Machine Backup reparierbar gewesen. Nicht die Tools waren das Problem, sondern der Bediener, in dem Fall. Aber jetzt: Lesson learned! 😉

      Chonosync nutze ich übrigens auch mit großer Zufriedenheit. Zum Synchronisieren von Ordnern und ganzen Festplatten, aber auch fürs Archivieren und Kopieren großer Datenmengen übers Netz. Sogar die bootbare Ersatz-Systemplatte von meinem kleinen Mac Mini Server lasse ich von Chronosync regelmäßig vollautomatisch aktualisieren. Gute Software!

      Beste Grüße,
      Dieter

  3. Herzlichen Dank für die unterhaltsamen Podcast Folgen ob nun in epischer Breite wie in der Kurzversion. Falls Ihr noch weiter einen Namen sucht statt Ping Pong…Wie wäre es mit Fotophonie Schnappschuss oder mit Fotophonie Espresso?
    Liebe Grüße und macht so weiter Claudia

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